Bredenkötter

Vorwort:

Die Suche nach meinen Wurzeln  hätte ich 20 Jahre eher beginnen sollen, denn inzwischen sind alle Zeitzeugen  verstorben und standen somit für eine Befragung nicht mehr zur Verfügung. Eine Erleichterung war für mich, dass meine Eltern im sogenannten 3. Reich vor ihrer Eheschließung einen Ariernachweis erbringen mussten. Dadurch haben sie indirekt sehr große Vorarbeit geleistet.

Nachfragen bei Kirchen- und Standesämtern und zahlreiche Gespräche mit Verwandten (oft auch sehr weitläufigen) runden das Bild ab.

 

                                                             

                              Stadtwappen Bünde                                         Gemeindewappen Südlengern

 

Bei einigen Anmerkungen kann ich mich nur auf mündliche Überlieferungen stützen. Da sie aber in die damalige Zeit passen, ist ihr Wahrheitsgehalt sicher nicht unerheblich.

Bedanken möchte ich mich recht herzlich bei den vielen Sippenmitgliedern die mir Bilder und ihre Erinnerungen zur Verfügung stellten .

 

Anmerkung:  

Der Name Bredenkötter kommt hauptsächlich im Kreise Herford (Regierungsbezirk Detmold - NRW) vor. Vereinzelt breitet er sich in den Kreis Minden - Lübbecke, ins Lipperland und in die näheren Gebiete von Niedersachsen aus. In anderen Bundesländern ist er nicht vertreten, wird sich aber durch Abwanderungen sicherlich in diese verbreiten.

Brede bedeutet schlechtes Land. Der Breder oder Bredemeier war ursprünglich der Bauer oder Landwirt der auf wenig ertragreichem Land lebte oder schlechte Böden bewirtschaftete. Der Bredenkötter hatte auf diesem Land eine Heuerlings- oder Kötterstelle inne.

Nachkommen von Jobst Henrich Bredenkötter

Blutlinie zu Christel Struckmeier, geb. Bredenkötter. Stand: Mai 2016

Hartwig

Schwachmeier

Erbwöhner

* 1652

07.06.1716 in Bermbeck Nr. 8 (Reesberg)

 

um 1673

Anne Margarethe

* 1642

07.10.1685

 

o

Jobst Henrich

Bredenkötter geb. Schwachmeier

Heuerling (im Bredenkotten)

* 1674 in Bermbeck Nr. 8

28.03.1745 in Bermbeck Nr.11

StR. 4/1745 Herford (Münsterkirche)

 

20.10.1715

Anne Eliesabeth

Brackmann

* 24.02.1692

02.05.1745

Eltern: Tönnis Brackmann

* um 1642

Anne Margarethe Wichmann

*  1652

  22.01.1708

o

Tönnies Henrich

Bredenkötter

Colon

* 27.02.1718 in Bermbeck Nr. 11,

TR. 347/1718, Herford (Münsterkirche)

vor 1793 in Bermbeck Nr. 11

31.01.1740

in

Herford

Münsterkirche

TR. 155/1740

Anna Margarethe Ilsabein Bögekamp (Bohnenkamp)

* 10.07.1718 in Bermbeck Nr. 9

TR. 347/1718 Herford (Münsterkirche)

22.12.1793 in Bermbeck Nr. 11

StR. 18/1793-1794 Münsterkirche

Eltern: Henrich Bühkamp (Bögekamp) geb. Winter

*  1689

17.09.1732

Anne Marie Bohnenkamp

am 18.10.1711

o

Johann Henrich

Bredenkötter

Colon

* 28.02.1751 in Bermbeck 11

TR. 352/1751 Herford (Münsterkirche)

15.12.1816 in Schweicheln

StR. 202/1816 Herford (Münsterkirche)

 

19.11.1775

in

Herford

Münsterkirche

TR. 158/48/1775

Anne Margarethe

Horst (von der Horst)

Colona

* 01.01.1761 in Lippinghausen 4

TR. 3/1/1761 in Hiddenhausen

24.12.1811 in Schweicheln

StR. 32/230/1811 Münsterkirche

Eltern:

Colon Johann Henrich Horst

*  11.07.1694

  13.12.1769

Catharine Ilsabein Bolmeyer

am 12.08.1752

o

Bernhard Heinrich

Bredenkötter

Heuerling

* 17.12.1791 in Bermbeck 11

TR. 383 + 254/1791 Herford (Münsterk.)

?

 

30.04.1815

in

Herford

Münsterkirche

TR. 171/32/1815

Anna Catherine Marie Ilsabein

Balke

Heuerlingsfrau

* 26.11.1791 in Südlengern bei Nr. 4

TR.66/5/1791-92 Südlengern Bünde

?

Eltern:

Jobst Friedrich Balke

* ca. 1762 – 17.05.1816 

in Steinlake 

24.06.1787

mit Anna Catharina Maria Elisabeth Möhlmann  

* ca. 1764 – vor 1815.

Großeltern: Heuerling Ernst Henrich Balke + Anne Marie Ilsabein Pahmeyer

o

Bernhard Heinrich

Bredenkötter

Neubauer

* 18.01.1836 in Schweicheln Nr. 5

TR. 10/1836 Herford Münsterkirche

28.05.1917 in Südlengern

StA. Ennigloh 140/1917

 

29.11.1857

in

Herford

Münsterkirche

238/48/1857

Johanne Louise Sophie

Fleer

* 29.05.1836 in Bünde

(Feldmark) TR. 28/1836 Bünde

10.12.1918 in Südlengern

StA. Ennigloh 419/1918

Eltern:

Erbpächter Hermann Heinrich Fleer  

* 18.12.1795 in Bustedt 

06.07.1820 mit Anna Maria Ilsabein Schmidt

* 16.12.1798 in Dreyen.

Großeltern: Johann Henrich Schmidt aus Holsen 

27.03.1801 in Enger mit Anne Marie Bode aus Dreyen

o

Caspar Heinrich

Bredenkötter

Bauer

* 06.09.1861 in Schweicheln TR. 117/1861 Herford Münsterkirche

22.07.1936 in Südlengern Nr. 106

StA. Ennigloh 72/1936

 

12.05.1893

in

Bünde

Traureg. 38/1893

Katharine Marie Luise Diestelhorst

Dienstmagd

* 27.02.1871 in Spradow

Taufreg. 8/1871 in Bünde

30.04.1950 

in Südlengern

StA.

Eltern:

Anna Marie Luise Charlotte

Diestelhorst, gen. Kottkamp

* 06.02.1843 in Spradow

Taufreg. 5/1843 in Bünde.

(Vater unbekannt)

Großeltern:

Johann Heinrich Diestelhorst + Anna Marie Luise Uffelmann

o

Gustav Friedrich

Bredenkötter

Maurer

* 25.01.1909 in Südlengern 106

GR. 51/1909 StA. Ennigloh

 

18.08.1990 in Südlengern

StA. Bünde 354/1990

 

10.01.1942

in

Südlengern

Traureg. 3/1942

StA. Ennigloh

Anni

Schmidt

Zigarrenmacherin

* 17.10.1919 in Südlengern

GR. 263/1919 StA. Ennigloh

17.07.1998 in Südlengern

StA. Bünde 325/1998

Eltern:

Wilhelm Schmidt + Christine Spreen

(s. eigene Linie)

o

Christel

Bredenkötter

Bekleidungstechnikerin

* 18.01.1943 in Südlengern

GR. StA. Ennigloh 8/1943

27.06.1963

in

Ennigloh

Traureg. 102/1963

 

Erhard Wilhelm

Struckmeier

Industriekaufmann

* 23.05.1942 in Diepholz

GR. StA. Diepholz 113/1942

Eltern:

Karl Struckmeier +

Sophie Kuhlmann

(siehe eigene Linie)

Den ersten Bredenkötter meiner von mir erforschten Ahnenreihe habe ich in Schweicheln  Bermbeck (heute: Gemeinde Hiddenhausen, Kreis Herford) gefunden. Es ist der Heuerling   Jobst Henrich  Bredenkötter, geb. ca. 1674 in Bermbeck Nr.8, verstorben am 28.03.1745  in Bermbeck  Nr. 11. Seine Ehefrau Anna Elisabeth geb. Brackmann, geb. am 24.02.1692, verstorben am 02.05.1745 in Bermbeck Nr.11, war die Tochter von Tönnis Brackmann, geb. um 1642, und seiner Ehefrau Anna Margarethe geb. Wichmann, geb.1652 und verstorben am 22.01.1708.

Die Hochzeit von Jobst Henrich und Anna Elisabeth war am 20.10.1715. Es wird vermutet, dass es die 2. Ehe (ist nicht bewiesen) von Jobst Henrich war.

Jobst Henrich Bredenkötter war der Sohn des Erbwöhners Hartwig Schwachmeier 1652- 07.06.1716 und seiner Ehefrau Anna Margarethe 1642 - 07.10.1655, wohnhaft  in Bermbeck Nr. 8 (im "Reesberg"). Die Hochzeit war um 1673.

(Der Schwachmeier - Hof wird 1536 in den Akten der Fürst Abtei Herford unter 989/Münster erstmals erwähnt.)

Die Besitzung Bermbeck Nr. 8 ging an die Tochter Elisabeth geb. 1678. Der Sohn Jost Henrich nahm eine Kötterstelle bei den "uff der Breden" in Bermbeck Nr. 11 an. Er wurde dann als Jost Henrich im "Breden-Kotten" geb. Schwachmeier geführt. Sein Hochzeitsdatum - 20.10.1715- wurde im Kirchenbuch  der Münsterkirche Herford unter 1715/35 eingetragen. Es  ist der Beginn der "Bredenkötters" im Bredenkotten  in Bermbeck. 

Von 1716 - 1737 sind von  Jost Henrich und Anna Elisabeth Bredenkötter 8 Kinder bekannt.

Anmerkung:

"Die uff der Breden" wurden 1556 im Urbar erstmals erwähnt. Sie wohnten zu diesem Zeitpunkt in Diebrock. Erst um 1579 gründete ein Nachfahre die Wohnstätte in Bermbeck Nr. 11 und 12. Diese blieb bis 1748 im Besitz der Familie.

Der älteste Sohn Tönnis Henrich geb.  27.02.1718  und dessen Ehefrau Anna Margarethe Ilsabein, geb.Bögekamp  (Bohnenkamp) waren die nächsten Kötter auf dem Bredenhof Bermbeck Nr.11.

Die Besitzer, der Erbwöhner Johann Henrich uff der Breden und seine Ehefrau Catharina Ilsabein, verkauften 1748 ihre Hofstätte. Das Haupthaus Nr. 12, ( heute Schweicheln  Bermbeck, Bärenschlucht Nr. 6),  ging an Johann Jürgen Niestrat 21.02.1712 - 09.02.1767, den Kotten Nr. 11, (heute Schweicheln Bermbeck,  Bärenschlucht  Nr.2 ) konnte Jost Henrich Bredenkötter erwerben. Er nannte sich ab da "Colon".

   

Der Bredenkotten wechselte im Laufe der Jahrzehnte mehrfach den Besitzer und wurde einige Male umgebaut.

.Anmerkung:

Die Geschichten der "uff der Breden" und des Schwachmeier-Hofes wurden vom Heimat- und Ahnenforscher Heinz Höpner aus Hiddenhausen erforscht. Seine Großmutter Elise Johanne Marie war eine geborene Bredenkötter. Ihre Linie trennt sich von der unseren nach Tönnis Henrich. Diese Linien sind als Anhang angefügt.

Der nächster Colon im "Bredenkotten" war der Sohn Johann Henrich mit Ehefrau Anne Margarethe von der  Horst. Die Ehefrau verstarb 1811 . Laut Kaufvertrag vom 17.06.1816 verkaufte Johann Henrich  das Colonat und zog zu seinem Schwiegersohn nach Schweicheln, wo er schon am 15.12.1816 an "Schlagfluß" verstarb. 

Ihr Sohn Bernhard Heinrich, geb.17.12.1791 in Bermbeck Nr. 11,  nahm nach seiner Hochzeit  mit Anne Catharine Marie Ilsabein Balke am 30.04.1815 eine Heuerlingstelle in Bermbeck an.

Mein Urgroßvater  Bernhard Heinrich Bredenkötter nahm ebenso wie sein gleichnamiger Vater eine Heuerlingstelle in Schweicheln bei Nr. 14  an .Er heiratete am 29.11.1857  in der Herforder Münsterkirche  Johanne Louise Sophie Fleer, geb. am 29.05.1836 in Bünde (Feldmark), 10.12.1918 in Südlengern. Sie war die Tochter von Hermann Heinrich Fleer und dessen Ehefrau Anna Maria Ilsabein Fleer, geb. Schmidt .

Aus der Ehe von Bernhard Heinrich und Johanne Louise Sophie Bredenkötter, geb. Fleer gingen 11 Kinder hervor, wovon die ersten drei Kinder noch in Schweicheln geboren wurden.

Kinder Ehepartner Wohnort
Caspar Heinrich  geb. am 26.02.1859 in Schweicheln Marie Telthörster

Südlengern

Nr. 162

Caspar Heinrich geb. am 06.09.1861 in Schweicheln Nr.14 Marie Katharine Luise Diestelhorst geb. 27.02. 1871 in Spradow

Südlengern

Nr. 106

Catharine Louise geb. am 17.09.1864 in Schweicheln Nr.14

Schlachter

Hermann Kröger

Hunnebrock

Anne Marie Ilsabein geb. am 12.05.1867 in Südlengern Nr.106

Gastwirt

Wilhelm Kleimann  

Südlengern

Anna Marie Eliese geb. am 01.04.1877 in Südlengern Nr. 106

Landwirt

Hermann Steffener

 Ludum bei Ritschenwalde, Kreis Obornik/Posen
Caspar Wilhelm Franz geb. am 01.04.1872 in Südlengern Nr. 106. 24.11.1875 als Kind in Südlengern Nr. 106

_ _ _ 

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Johanne Marie Ilsabein geb. am 30.06.1874 in Südlengern Nr. 106. 31.10.1874 als Säugling in Südlengern Nr. 106 

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_ _ _

Hermann Heinrich geb. am 23.02.1876 in Südlengern Nr. 106. 03.04.1876 als Säugling in Südlengern Nr. 106

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Anna Marie Louise geb. am 01.04.1877 in Südlengern Nr. 106. 19.08.1952.

Cigarrenarbeiter

Friedrich Trinemeier

Bünde, Feldmark

Luise Friederike Ilsabein geb.  am 27.03.1880  in Südlengern Nr. 106

Lagerarbeiter

August Gestring

Spradow

Johanne geb. am 30.04.1882  in Südlengern Nr.106

Weber

August Wehmeier  

Schweicheln

 

 

Bild der Familie mit allen acht überlebenden  Kindern anlässlich der Silberhochzeit von  Heinrich und Johanne Bredenkötter.

(l. mein Großvater Casper).

 

Im Jahre 1866 erwarb mein Urgroßvater Bernhard Heinrich Bredenkötter für 700 Thaler Haus und Grundbesitz sowie einige Ländereien in Südlengern Nr. 106  (heute Albert Schweitzer Straße 95) von dem Colon  Ernst Friedrich Grunwald . Dieser besaß und bewohnte damals das Nachbargrundstück Südlengern Nr. 25 (heute: Stork, Albert Schweitzer Str. 101).

Nach dem Kauf wurde der ehemalige Heuerling im Jahre 1867, auf Veranlassung von  Rechtsanwalt und Notar Carl Grefser,  als Neubauer unter der Nr. 6898 in das Grundbuch-Register eingetragen.

Kaufvertrag

(Übersetzung aus Deutsche Sütterlinschrift v. Christel Struckmeier, geb. Bredenkötter,

Präsentiert zur Verteilung am 21.03.1867 nachmittags 4 Uhr, Rittmeier

Verhandelt

Bünde am 15.12.1866

Vor dem königlich preußischen Rechtsanwalte und für den Bezirk des königlichen Accellations-Gerichts zu Paderborn angestellten öffentlichen Notar, Carl Grefser, wohnhaft zu Bünde und den zugezogenen Justrumentszeugen, als:

dem Postboten Wilhelm Striedick von hier,

dem Colon Heinrich Dammeier zu Werfen,

welchen, Notar und Zeugen, wie hiermit versichert wird, keines der Verhältnisse entgegensteht, welche sie nach den §§ fünf bis neun des Notariats-Gesetzes vom 11. Juli 1845 von der Teilnahme an der nachstehenden Verhandlung ausschließen, erschienen folgende wohl bekannte dispositionsfähige Personen als:

der Colon Ernst Friedrich Grunewald Nr. 25 zu Südlengern,

der Heuerling Johann Heinrich Bredenkötter bei Nr. 14 zu Schweicheln und erklärten nachstehenden Kaufcontract wohlbedächtigt errichtet zu haben:

Artikel eins.

Der Colon Grunewald hat verkauft und verkauft hiermit dem Mitcomparenten Heuerling Bredenkötter folgende ihm gehörige Parzellen als:

einen Morgen 103 Ruthen achtzig Fuß Acker, Flur neunzehn Nr. 253 Böseberg Engerfeld und

einen Morgen 145 Ruthen fünfzig Fuß Acker, Flur 19 Nr. 252 daselbst

mit dem auf dem letzteren befindlichem Hause und Holzwuchse.

Der die verkauften Parzellen betreffende Güter-Auszug vom 15. Dez. dieses Jahres liegt bei, es wird jedoch für die darin angegebene Größe keine Gewähr geleistet, da die Grundstücke so verkauft wurden wie sie daliegen.

Artikel zwei

Der Kaufpreis wird auf 700 Thaler Courant festgesetzt und muß am 1. April künftigen Jahres bezahlt werden.

Artikel drei

Die Übergabe ist erfolgt und wird von beiden Teilen hierdurch für vollzogen erklärt, jedoch ist der Verkäufer berechtigt die ausgesääten Früchte, welche sich auf dem verkauften Grundstücken befinden und in etwa drei viertel Scheffelsaat Roggen, drei viertel Scheffelsaat Weizen, und in etwa drei viertel Scheffelsaat mit Klee bestehen für sich für künftiges Jahr abzuernten u. dafür dem Käufer zur Zeit der Aberntung 10 Thaler zu zahlen. Das mitverkaufte Wohnhaus kann Verkäufer bis zum 1.3.1867 bewohnen lassen, aber nicht länger, so das vom gedachten Tage das Haus von fremden Bewohnern geräumt ist.

Artikel vier

Die auf den verkauften Realitäten ruhenden gewöhnlichen Lasten u. Abgaben trägt Käufer vom 1. April künftigen Jahres, für Freiheit von eingetragenen Lasten, Abgaben und Forderungen leistet Verkäufer Gewähr.

Artikel fünf

Genehmigt der Verkäufer daß der Besitztitel für Käufer im Hypothekenbuche der Steuergemeinde Südlengern, worin Volumine I. folio 227 des Besitztitels von den mitverkauften Grundstücken für den Verkäufer berichtigt worden, nunmehr für den Käufer berichtigt wird.

Die Eintragung einer Protestation wird von keinem Teile verlangt.

Artikel sechs

Die Kosten dieser einmal für Käufer auszufertigenden Urkunde und einer einzigen Abschrift für Verkäufer trägt jeder Teil zur Hälfte.

Ernst Friedrich Grunewald

Johann Heinrich Bredenkötter

Das vorstehende Verhandlung so wie sie niedergeschrieben, stattgefunden, das auch dieselbe in Gegenwart des Notars und der Zeugen den Contrahenten laut vorgelesen, von ihnen genehmigt und eigenhändig unterzeichnet worden ist, wird hierdurch attestiert.

Wilhelm Striedick

Heinrich Dammeier

Carl Grefser

Rechtsanwalt u. Notar

________________________________________________________________________________________________

Regierungsbezirk Minden

Kreis Herford

Amt Bünde

Auszug

aus der Grundsteuer – Mutterrolle der Katasterab. Gemeinde Südlengern Artikel Nr. 135

Grunewald Ernst Friedrich wohnhaft zu Südlengern.

________________________ Eintragung siehe Urkunde bzw. Kopie __________________________

Die Richtigkeit dieses auf Ansuchen des Besitzers zum Zwecke des Verkaufs ausgefertigten Auszugs und dessen Übereinstimmung mit der Mutterrolle am heutigen Tage wird hiermit bescheinigt.

Bünde den 15. Dezember 1866

( L.S ) Der Amtmann

Der Beigeordnete

Nach der allerh. Kah. Ord. Vom 23. Februar 1839 stempelfrei.

________________________________________________________________________________________________

Vorstehende in das Register unter der Nummer 8813 des Jahrganges 1866 eingetragene Verhandlung wird hiermit für den Heuerling Johann Heinrich Bredenkötter bei Nr. 14 zu Schweicheln einmal ausgefertigt.

Bünde, den 24. Dezember 1866

( Siegel )                                                                                     Carl Grefser

Rechtsanwalt u. Notar

Tit: pooj: für den Johann Heinrich

Bredenkötter eingetragen:

Vol I. fol. 272 des Hypothekenbuchs für Südlengern

Bünde den 20. May 1867

Rittmeier

  Anmerkung:  Es ist hier ein Zahlendreher unterlaufen

es muß  227 statt 272 des Hypothekenbuches  eingetragen

 werden. Siehe Artikel 5

Anmerkung:  

Da im Kaufvertrag die Vornamen des Käufers mit Johann Heinrich  angegeben sind, hegte ich einige Zweifel an der Richtigkeit. Bei nochmaliger Durchsicht der Unterlagen fand ich dann eine Benachrichtigung des Königlichen Amtsgerichtes vom 6. August 1896 mit der Mitteilung,  dass die Vornamen im Grundbuch auf Bernhard Heinrich berichtigt sind.

Benachrichtigung Amtsgericht

Bis zu seinem Tode war mein Urgroßvater immer bemüht seinen Besitz zu mehren. Er erwarb zahlreiche Äcker und Wiesen hinzu. Neben der Landwirtschaft arbeitete er im Winter als Hausschlachter, seine große Vorliebe war aber die Heilkunde. Seine Kenntnisse wurden von der Bevölkerung gern in Anspruch genommen. Seine Spezialität war das Einrenken von Gelenken und die Behandlung von Verstauchungen aller Art. Neben seiner natürlichen Begabung für diese Dinge bezog er sein Wissen aus vielen Gesundheitsbüchern, die nach seinem Ableben in seiner Wohnung vorgefunden wurden.

Mit Vertrag vom  7. April 1893  übergaben die Eheleute Bernhard Heinrich und Johanne Sophie Louise Bredenkötter, geb. Fleer, ihren Besitz an ihren Sohn Caspar Heinrich Bredenkötter, meinen Großvater, und zogen sich auf ihr Altenteil (Leibzucht), einen  kleinen Kotten auf dem Hof Südlengern Nr.106 zurück.

Übergabevertrag

Verhandelt zu Bünde

den 7. April 1893 im Hause der Firma Leser Ganz.

Vor mir

Dr. jur. Leopold Grüter, königlich preußischem Notare im Bezirke des Oberlandes Gerichts Bezirke zu Hamm, wohnhaft zu Bünde, welchem wie er hiermit versichert, keines der Verhältnisse entgegen steht, welche von der Teilnahme an dieser Verhandlung nach den Paragraphen fünf und sechs des Gesetzes vom 11. Juli 1845 über das Verfahren bei Aufnahme von Notariats-Justeumenten ausschließen, erschienen folgende von Person und als verfügungsfähig bekannte Personen:

Die Eheleute Colon Bernhard Heinrich Bredenkötter und Johanne Sophie Louise geb. Fleer Nr. 106 zu Südlengern wohnhaft.

Deren großjähriger Sohn der Colon Caspar Heinrich Bredenkötter daselbst wohnhaft,

Comparenten schlossen folgenden Übertragungsvertrag ab.

§ 1 Die erschienenen Eheleute Bredenkötter zu eins übertragen hiermit ihr gesamtes bewegliches und unbewegliches Vermögen mit alleiniger Ausnahme des im Paragrafe 2 bezeichnetem Vermögens dem Comparenten zu zwei zum Eigentum.

Das unbewegliche Vermögen besteht aus der Stätte Nr. 106 zu Südlengern. Comparenten verpflichten sich gegenseitig die gerichtliche Auflassung des übertragenem Grundvermögens für Gutsübernehmers auf Verlagen vorzunehmen.

§ 2 Von der Vermögensübertragung im vorigen Paragraphen ist ausgeschlossen dasjenige Grundstück welches der Comparnent zu eins vor mehreren Jahren von dem Colonen Große Wortmann zu Südlengern Nr. 7 angekauft hat und der Stätte Nr. 106 zu Südlengern nicht zugeschrieben ist, nebst aufstehenden Gebäulichkeiten, sowie alle den Comparenten zu eins gehörigen ausstehenden Forderungen welche als ihr Eigentum verbleiben.

§ 3 Die Comparenten zu 1 behalten sich für die Lebenszeit des abtretenden Ehemanns das uneingeschränkte und ausschließliche Nießbrauch- und Verwaltungsrecht an dem übertragenen Vermögen vor. Alles was sie jedoch auf diesem Rechte nur während der Dauer derselben erübrigen, soll zugunsten des Gutsübernehmers werden und so angesehen sein, als ob dasselbe ihm hiermit zum Eigentum abgetreten ist.

§ 4 Der Comparent zu zwei acceptiert die vorstehende Vermögens-Übertragung und übernimmt dagegen folgende Gegenleistungen.

A. er verpflichtet sich nach dem Tode seines Vaters seine erschienene Mutter, so lange dieselbe lebt, bei sich auf der übertragen erhaltenen Stätte mit kindlicher Liebe zu hegen und zu pflegen, sie in allen nötigen Leibes- und Lebensbedürfnissen, in Wohnung, Kleidung und Kost, Arzt und Medizin standesgemäß frei zu unterhalten, ihr wöchentlich 3 Mark Taschengeld zu zahlen ohne Abfordern, welches jedoch als erlassen angesehen sein soll, wenn eine am Ende des Jahres rückständige Gesamtsumme nicht abgefordert ist.

B. er verpflichtet sich, falls der abtretende Vater das sich vorbehaltene Nießbrauch- und Verwaltungsrecht am übertragenen Vermögen aufgeben sollte, was ihm jederzeit freisteht,

seinen Eltern zur ausschließlichen Benutzung zu überlassen: den Kotten auf der Stätte Nr. 106 zu Südlengern, den er in guten wohnbaren Zustand setzen und darin unterhalten muß, ein Scheffelsaat Ackerland, den Comparent zu eins sich aus dem abgetretenen Lande auswählen kann, die zu einer einfachen Haushaltung erforderlichen Hausgeräte und Möbel, welche Comparent zu eins sich ebenfalls aus den abgetretenen Mobilien auswählen kann.

Seinen Eltern wöchentlich pränumerando in ihrer Wohnung 3 Mark Taschengeld ohne abfordern zu zahlen.

C. er verpflichtet sich, seinem Vater das vorstehend festgesetzte Taschengeld ad 3 Mark wöchentlich auch nach dem Tode der Mutter zu zahlen.

D. er verpflichtet sich seiner Mutter, falls diese die Naturalverpflegung und das Taschengeld wie unter A festgesetzt ist, aufgibt, was ihr jeder Zeit freisteht, dieselbe Leibzucht nebst Taschengeld zu leisten wie sie vorstehend unter B/1 und 2 für beide Eltern festgesetzt ist.

E. er verpflichtet sich seine Eltern nach ihrem Tode standesgemäß frei beerdigen zu lassen.

F. er übernimmt von den Schulden seiner Eltern diejenigen 400 Thaler nebst rückständigen Zinsen, welche diese dem Colonen Lücking zu Bermbeck verschulden und verzinst, dieselben nach Aufhören des Nießbrauchrechts davon zu befreien.

G. er zahlt seinen nachbenannten Geschwistern folgende Abfindungen vom elterlichen Vermögen:

Anna, 2. Friederike, 3. Johanne Bredenkötter einer Jeden zur Zeit ihrer Großjährigkeit 1.200 Mark und liefert ihnen zur selben Zeit oder früheren Verheiratung Jeder eine Aussteuer im Wert von je 330 Mark, oder zahlt Jeder diesen Betrag.

Werden diese Abfindungen während des Nießbrauchs des Vaters fällig, so ist derselbe berechtigt die zur Erfüllung erforderlichen Capitalien anzuleihen und auf die Stätte ins Grundbuch eintragen zu lassen wozu Comparent zu zwei seine Einwilligung zu erteilen verpflichtet ist.

Für den Fall eine der vorbenannten drei Berechtigten ohne Hinterlassung eines Testaments und vor ihre Großjährigkeit versterben sollte, so fällt deren Abfindung und Aussteuer zu Gunsten des Gutsübernehmers fort, so daß sie in diesem Falle nicht zu zahlen ist, respective zu liefern.

Es tritt dieser Fall jedoch nicht ein falls eine der Berechtigten schon vor der Großjährigkeit verheiratet ist.

H. er liefert seiner jüngsten Schwester Johanne nach dem Tode des Letztlebenden der Eltern deren Bett zum Eigentum.

             § 5 Die Comparenten zu eins haben außer den in diesem Vertrage benannten Kindern noch folgende:

die Elise Bredenkötter: diese wollen die Eltern aus ihrem eigenen, nicht übertragenen Vermögen abfinden.

die Luise, Ehefrau Kröger zu Hunnebrock.

die Marie, Ehefrau Kleymann zu Südlengern.

den Heinrich Bredenkötter zu Südlengern.

              Diese letztgenannten 3 Kinder sind vom elterlichen Vermögen abgefunden.   

§ 6 Die Naturalübergabe des übertragenen Vermögens durch die Comparenten zu eins an den Comparenten zu zwei ist kurzer Hand dadurch erfolgt daß erstere versprechen, dasselbe künftighin Namens des Gutsübernehmers als Nießbraucher besitzen zu wollen.

§ 7 Der Comparent zu 2 verpfändet zur Sicherheit das in Paragraph Drei festgesetzten Nießbrauchs u. Verwaltungsrechts sowie der seinen Eltern gegenüber im Paragraph vier unter A. B. C. und D. übernommenen Verpflichtungen das übertragen erhaltenen Grundvermögen und bewilligt und beantragt, daß diese Rechte hierauf für die Berechtigten ins Grundbuch eingetragen werden und verspricht diesen Antrag bei der Auflassung zu wiederholen.

§ 8 Es wurde beantragt diese Verhandlung einmal für den Comparenten zu zwei und einmal für die Comparenten zu eins auszufertigen.

Vorgelesen genehmigt und unterschrieben

Heinrich Bredenkötter

Johanne Bredenkötter

Kaspar Bredenkötter

Es wird hiermit bescheinigt daß die vorstehende Verhandlung so, wie sie niedergeschrieben ist, stattgefunden hat, den Beteiligten in meiner Gegenwart laut vorgelesen von denselben genehmigt und eigenständig unterschrieben ist.

Dr. jur. Leopold Grüter

Königlich preuß. Notar.

Vorstehende unter der Nr. 127 des Jahres 1893 in das Notariats Register eingetragene Verhandlung wird hiermit für den Colon Caspar Heinrich Bredenkötter Nr. 106 zu Südlengern auf einer Mark 50 Pfennige Stempel ausgefertigt.

Bünde, den 18. April 1893

Dr. jur. Leopold Grüter

Königlich preuß. Notar

Zu diesem Zeitpunkt waren die älteren Kinder Heinrich, Louise und Marie aus dem elterlichen Vermögen bereits abgefunden. Elise, die nach Posen aussiedeln wollte, bekam ihre Abfindung aus einem nicht auf Caspar übertragenem anderen Besitz ihrer Eltern. Die jüngsten Töchter Anna, Friederike und Johanne waren noch nicht volljährig und sollten ihre Abfindung und Mitgift  bei Volljährigkeit oder Heirat von ihrem Bruder Caspar erhalten.

 

Das Bild zeigt alle noch lebenden Geschwister mit Partner anlässlich eines Besuches von Elise und Hermann Steffener

am 15.09.1935.

(v.l. sitzend) Anna Trinemeier, geb. Bredenkötter, Marie Bredenkötter, geb. Diestelhorst, Casper Bredenkötter, Wilhelm Kleimann, Elise Steffener, geb. Bredenkötter, Hermann Steffener, Luise Kröger, geb. Bredenkötter, Hermann Kröger. (stehend v.l.) Friedrich Trinemeier, Johanne Wehmeyer, geb. Bredenkötter, August Wehmeyer und Friederike Gerstring, geb. Bredenkötter.

Mein Großvater Caspar Heinrich Bredenkötter heiratete einen Monat nach der Übertragung am 12.05.1893, meine Großmutter Marie Katharina Luise Diestelhorst, die bis dahin in der Nachbarschaft bei dem Bauern Breitenbürger als Dienstmagd in Stellung war.

Aus der Ehe meiner Großeltern gingen 13 Kinder hervor.

 

Kinder Ehepartner Enkel

Bernhard Heinrich Bredenkötter, Viehhändler

* 19.08.1893 in Südlengern

25.03.1980 in Rahden

 

 Wohnung:  Südlengern (Trotzenburg)

Käthe Lichtendahl Haustochter  

* 18.03.1903 in Südlengern

+ 18.08.1936 in Südlengern

Bernhard

Lisa

Johanne Luise Bredenkötter, Zigarrenarbeiterin

* 05.12.1894 in Südlengern

16.03.1986 in Bünde

 

Wohnung: Südlengern

Gustav Schröder Faßfabrikannt

*  15.02.1869 in Hüffen

 geschieden

Erich

Gustav

Karl-Heinz

Egon 

Walter

Rudi

Hildegunde

 

Johanne Anna Bredenkötter

* 08.07.1896 in Südlengern

22.09.1989 in Dünne

 

Wohnung: Spradow , später Dünne

Karl Ellersiek

* 28.01.1899

+ 14.07.1984 in Dünne        

Karl

Erwin 

Hanna

Anna Luise Bredenkötter, Zigarrenarbeiterin

* 03.12.1897 in Südlengern

19.05.1972 in Südlengern

 

 Wohnung: Südlengern Nr.388

Hermann Rullkötter

* 25.05.1897

+ 27.02.1945     

Ewald

Gerhard

Marie Friederike Bredenkötter, Zigarrenarbeiterin

* 24.10.1899 in Südlengern

11.09.1989 in Bünde

 

Wohnung: Südlengern (Sandloch)

Friedrich Rullkötter Werkmeister  

* 02.10.1899 in Südlengern  

+ 02.02.1975 in Südlengern

Gunda

Friedhelm

Johanne Elise Bredenkötter ,  Haustochter 

* 24.10.1901 in Südlengern 

24.03.1953 in Bielefeld

 

 Wohnung: Südlengern Nr. 106

 

unverheiratet

_ _ _

 

Wilhelm Heinrich Bredenkötter, Tischler 

* 24.03. 1904 in Südlengern  

14.12.1981 in Löhne

 

Wohnung: Löhne-Ort

Helene Ostermeyer

* 12.01.1905   

+ 02.02.1997 

Heinrich

Auguste Bredenkötter, Schneiderin      

* 24.10.1905 in Südlengern 

05.02.1975

 

Wohnung: Südlengern

1. Ehem.: Hermann Sewing, Maurermeister  geschieden      

2. Ehem.: Eugen Zeidler 

* 1896  +  27.11.1968 in Südlengern  

Margret

 

August Bredenkötter, Landwirt u. Schlachter 

* 07.07.1907 in Südlengern  

23.07.1987 in Bünde

 

Wohnung: Südlengern Nr.106

Johanne Strathmann  Schneiderin 

* 14.07.1906 in Südlengern  

+ 18.08.1997 in Bünde  

Helga

Gisela

Hanna

Gustav Friedrich Bredenkötter, Maurer

* 25.01.1909 in Südlengern 

18.08.1990 in Südlengern

 

Wohnung: Südlengern (Sandloch)

Anni Schmidt Zigarrenarbeiterin   

* 17.10.1919 in Südlengern 

+ 17.07.1998 in Südlengern     

Christel

Horst

Manfred

Karin

Ellen

Klaus

Friedrich Bredenkötter, Schmied u. Landwirt 

* 17.03.1911 in Südlengern   

22.11.1990 in Südlengern

 

 Wohnung: Südlengern (Schnathofweg)

Emma Tiemann Haustochter 

* 08.06.1911   in Südlengern  

+ 23.11.1996 in Südlengern

Kurt

Angelika

August Ewald Bredenkötter, Kaufmann 

* 24.03.1914 in Südlengern   

23.07.1944  (2. Weltkrieg)

 

 Wohnung: Bünde

Marie Schmidt

* 30.06.1917  

+ 02.03.2000 in Bünde

Dieter

Karl Bredenkötter, Bäcker/Postfacharbeiter     

* 10.07. 1916 in Südlengern    

2. Weltkrieg vermisst

 

 Wohnung: Südlengern Nr.106

 

unverheiratet

_ _ _ 

 

Nach dem Tod von Caspar Heinrich Bredenkötter ging der Hof an seinen Sohn August über. Meine Großmutter Marie, an die ich mich noch sehr gut erinnere, führte ihm  - unterstützt von ihrer unverheirateten Tochter Elise  (Tante Lischen) - den Haushalt.  Augusts Ehefrau Johanne arbeitete lieber als Schneiderin und nahm gerne die Hilfe ihrer Schwiegermutter in ihrem Haushalt an.

Großmutter Marie verstarb am 30.April 1950 in ihrer Wohnung in Südlengern, nachdem sie sich von ihren Kindern und Enkeln  verabschiedet hatte.

 

Anmerkung:

Der Tod und die Beerdigung meiner Großmutter Marie (Oma Bredenkötter) ist der erste Trauerfall den ich als Kind bewusst erlebt habe. Ich weiß noch genau, dass meine Eltern mit mir an dem Todestag bei ihr waren. Wir befanden uns auf dem Heimweg als uns einer meiner Onkel mit dem Fahrrad einholte und uns die Todesnachricht überbrachte.

Unvergessen ist für mich ihre Beerdigung, der lange Trauerzug zur Familien - Begräbnisstätte in Südlengern-Dorf und der von Rappen gezogene Leichenwagen, hinter dem wir vom Trauerhaus Südlengern-Heide aus hergingen.

 

Alle Kinder und Schwiegerkinder von Caspar und Marie Bredenkötter sind inzwischen verstorben. Der Hof Bredenkötter existiert heute nur noch als Resthof.

 

Anmerkung:

Alle Abkömmlinge werden von mir nur noch im Sippendiagramm weiter mit Daten aufgeführt (Die lebenden Abkömmlinge nur im vertraulichem Teil).

 

Mein Vater  Gustav Friedrich Bredenkötter war das 10. Kind der Eheleute Caspar Heinrich und Marie Katharina Luise Bredenkötter. Er wurde am 25.01.1909 in Südlengern Nr. 106 geboren. Nach seiner Schulentlassung (Volksschule Südlengern-Heide) erlernte er das Maurer-Handwerk. Nach Beendigung der Lehre begann er für ein eigenes Haus zu sparen. Er erwarb von Bäcker Treseler ein Grundstück in Südlengern im "Sandloch". Auf diesem Grundstück befand sich ein kleiner Berg (Hügel), den er nach und nach abtrug. Den darunter befindlichen Sand verkaufte er an seinen Arbeitgeber und an andere Bauherren. Nachdem er eine Fläche in der Größe seines Wohnhausgrundrisses begradigt hatte, begann er nach und nach sein Haus zu errichten. Bei der Fertigstellung war er über 30 Jahre alt.

 

Gustav Bredenkötter einer der ersten Motorradfahrer in Südlengern.

 

Anmerkung:

Beim Abbau von Sand wurden 1953 an der Grenze zum Nachbargrundstück einige Gefäße gefunden, die sich als Urnen herausstellten. Daraufhin überwachte Professor Friedrich Langewiesche, Lehrer am Gymnasium in Bünde und weithin bekannt für seine archäologischen Interessen, einige Zeit den weiteren Abbau. Da keine weiteren Urnen gefunden wurden, nimmt man an , dass es sich um eine kleine Begräbnisstätte gehandelt hat.

Die Sammlungen von Prof. Langewiesche befinden sich heute im Bünder Museum.

Der Rest der Erde von unserem Hügel wurde 1958 beim Ausbau des Minden-Weseler -Weges (heute: Mindener Str.) verwand. Dabei hat man keine weiteren Urnen gefunden.

 

      

 Urnen aus dem Sandloch Südlengern

 

Was meinem Vater jetzt fehlte war eine Ehefrau. Seine Wahl fiel auf eine 10 Jahre jüngere Frau aus seiner Nachbarschaft, die er schon immer kannte , aber erst jetzt als Frau wahrnahm. Es war meine Mutter Anni Schmidt, mit deren Eltern er schon lange freundschaftlich verkehrte.

Die Zeit von der ersten Werbung bis zur Hochzeit dauerte nur ein halbes Jahr, da mein Vater zum Wehrdienst einberufen wurde. Sie heirateten am 10.01.1942 in Südlengern. Vaters Haus Nr. 605 (heute: Mindener Str. 155) war inzwischen an 2 Familien vermietet. Deshalb baute er im Nachbarhaus, bei seiner Schwester Friederike Rullkötter, eine kleine Wohnung für sich und seine junge Frau aus.

Ich wurde ein Jahr später am 18.01.1943 in Südlengern geboren. In seinen Briefen von der Front an meine Mutter, drängte mein Vater sie, dafür zu sorgen, endlich ins eigene Haus einziehen zu können, zumal sie dort Stall und  Garten schon benutzte. Die Mieter weigerten sich auszuziehen, bis ein richterliches Urteil sie zwang, zunächst jeweils ein Zimmer an meine Mutter abzugeben.

Wir bekamen in der unteren Wohnung ein Schlafzimmer und im Obergeschoss ein Zimmer als Wohnküche zugeteilt. Hier wohnten wir auch noch,  als mein Vater im Herbst 1946 aus russischer Kriegsgefangenschaft zurückkam.

 

   

 Hochzeitsbild Anni + Gustav Bredenkötter 1942.  Das Bild seiner Frau Anni mit Tochter

 Christel trug Gustav während der Kriegszeit und in der Gefangenschaft in Rußland ständig bei sich.

 

Anmerkung: Die Rückkehr meines Vaters aus der Gefangenschaft ist das erste Ereignis meines Lebens an das ich mich erinnere. Ich durfte an diesem Tag bei meinen Großeltern Schmidt schlafen, da meine Mutter und meine Tante am nächsten Morgen in aller Frühe Bucheckern sammeln wollten (aus Bucheckern wurde in Dallmanns Ölmühle Öl gepresst).

Im Morgengrauen klopfte jemand an das Schlafzimmerfenster und rief: "Gustav kommt, er ist schon in Löhne"! Mein Vater war bis dorthin mit dem Zug gekommen. Bei seinem in Löhne lebenden Bruder legte er einen Zwischenstopp ein um sich von der Zugreise bis Löhne auszuruhen. Mein Onkel nahm sofort sein Fahrrad und brachte die gute Nachricht zu meiner Mutter und allen Verwandten. Danach organisierten sie eine Fahrgelegenheit nach Südlengern.

In meiner  Erinnerung stellt sich das erste Bild meines Vaters so da: Ein fremder Mann sitzt mit aufgekrempelter Schlafanzughose in unserer Wohnküche;  er hat seine Füße auf einen Stuhl gelegt und von seinen Beinen tropft Blut in eine Schüssel.

Heute weiß ich, dass meine Mutter ihm die geschundenen Beine (Entlassungsgrund aus der Kriegsgefangenschaft) mit Kamillentee ausgewaschen hatte. Unter dieser Verletzung hat er bis an sein Lebensende gelitten und sich wiederholt Krankenhausbehandlungen unterziehen müssen.

 

Nachdem mein Vater sich etwas erholt hatte, arbeitete er einige Zeit als Nachtwächter in Südlengern, da selbst in unserer ländlichen Gegend Diebstähle und Einbrüche an der Tagesordnung waren.

Erst als meine Mutter mit meinem Bruder Horst schwanger war, bemühte er sich wieder um eine Anstellung als Maurer. Seinen neuen Arbeitgeber Georg Strakeljahn aus Hiddenhausen hatte er in der russischen Kriegsgefangenschaft kennen gelernt. (Freundschaftlich mit ihm verbunden bestand dieses Beschäftigungsverhältnis bis zu seinem Ruhestand). Inzwischen war auch der Mieter aus der unteren Wohnung unseres Hauses ausgezogen, sodass unser Leben endlich in geordneten Bahnen laufen konnte.

 

Aus der Ehe meiner Eltern Gustav und Anni Bredenkötter, geb. Schmidt, gingen 6 Kinder hervor.

 

Kinder Ehepartner Enkelkinder

Christel Bredenkötter

* 18.01.1943 in Südlengern, Bekleidungstechnikerin

Erhard Struckmeier

Anke Struckmeier

* 05.12.1963 in Herford               29.03.1964 in Südlengern

Stefan Struckmeier

Meik Struckmeier      

Horst Bredenkötter

 * 03.07.1947 in Südlengern

12.09.1965 in Herford, Verkehrsunfalltod Maschinenschlosser

 

unverheiratet

                              
Manfred Bredenkötter Maschinenbautechniker Siegrun Schwager

Dr. rer. nat. Björn Bredenkötter

Marc Bredenkötter

Karin Bredenkötter, Erzieherin

Elena Ahlmeyer

Teja Ahlmeyer

Ellen Bredenkötter , Industriekauffrau Ulrich Darnauer

Marco Darnauer

Christine Darnauer

Klaus Bredenkötter 

Dipl. Ing. (Maschinenbau)

Bärbel Holdmann

Sirena Bredenkötter

Loreen Bredenkötter

 

 

                Anni + Gustav Bredenkötter 1985.                            Anni + Urenkelin Anna-Luise 2 Monate vor ihrem Tod 1998.

 

Mein Vater Gustav Bredenkötter starb am 18.August 1990 im Alter von 81 Jahren  in seiner Wohnung in Südlengern. Meine Mutter Anni, geb. Schmidt überlebte ihn 8 Jahre. Sie schlief am Abend des 17. Juli 1998 plötzlich beim Fernsehen ein, nachdem sie noch an ihrem Todestag sich ihre Haare gewaschen, Kuchen gebacken und einige ihrer Kinder zu Besuch gehabt hatte.

 

 

    

 Die Nachkommen mit Ehepartnern und Kindern von Gustav und Anni Bredenkötter 1990.

 

Die Nachkommen meiner Linie werden in dem Sippenregister "Struckmeier " weiter verfolgt.

 

 

Die Münsterkirche in Herford

 

 

In der Münsterkirche haben die ersten fünf Generationen Bredenkötter aus Schweicheln (1674 - 1837) geheiratet und ihre Kinder taufen lassen. 2011 wurde diese Tradition von meinem Neffen Marco Darnauer fortgesetzt, der dort seine "Vroni" Deichmann aus Herford heiratete.

 

 

 

Anhang:

 

Familienlinie "uff der Breden"

 

Die "uff der Breden" wurden im Urbar von 1556 erstmals erwähnt . Arend uff der Breidar (Breden) gehört meinem gnädigen Herrn mit Weib und Kindern 

 

Erbwöhner Ahrend uff der Breden (um1489 bis 1558 )  und Ehefrau N.N.

Hochzeit um 1518.

                                                                                                                                                         

Tochter

Ilsche uff der Breden (um 1521 bis 1579 )  und Ehemann  Erbwöhner Jasper uff der Breden geb. Heymann

(um 1523 bis 1578) gebürtig  aus Getmold.

 

Sohn

Erbwöhner Tönnies uff der Breden (um1551 bis 1607 ) und Ehefrau Agnese  geb. Eickmeier (um 1549 bis 1609 )

Hochzeit um 1579. Gründer der Wohnung Bermbeck Nr.12 und 11

 

Sohn

Erbwöhner Berend uff der Breden (um1581 bis 1653 ) und Ehefrau Trineke (um 1579 bis 1635) Hochzeit um 1601.

 

Sohn

 Erbwöhner Bernhard uff der Breden (um1604 bis 1658 ) und Ehefrau Agnetha (um 1601 bis 1638) Hochzeit um 1623.

 

Sohn

 Erbwöhner Jasper uff der Breden (1632 bis 08.01.1729) und Ehefrau Anne Catharina (1641 bis 02.09.1680) Hochzeit um 1660.

(war 3 mal verheiratet)

Im Vogteibuch Ehges von 1721 ist vermerkt: Jasper uff der Breden in Bermbeck ist frei, gibt aber Contributionen

 

Sohn

Erbwöhner Johann uff der Breden (1671 bis 08.04.1748) und Ehefrau Anne Clara geb. upp dem Heidbrinke (01.03.1682 bis 18.11.1754)

Hochzeit am 26.09.1700/ 33 Münsterkirche Herford.

 

Sohn

Erbwöhner Johann Henrich uff der Breden geb.10.06.1703 und Ehefrau Catharina Ilsabein geb. uffm Hokamp geb.05.12.1706.

Hochzeit am 13.05.1731/23 Münsterkirche Herford.

 

Das Ehepaar verkaufte um 1748 ihre Hofstätte Nr. 12 an Johann Jürgen Niestrat (21.02.1712 bis 09.02.1767)

und den Kotten Nr. 11 an Tönnies Henrich Bredenkötter.

 

Über den Verbleib der Eheleute Johann Henrich uff der Breden und seine Ehefrau Catharina Ilsabein ist bisher nichts bekannt.

 

 

 

Anhang:

   

Stammtafel Schwachmeier (Schnatmeier) Bermbeck Nr. 8

 

Lüdeke

Schwachmeier

Erbwöhner

* 1473

1529 in Bermbeck Nr. 8 (Reesberg)

 

um 1497

N.N.

 

Fürstabtei Herford in Akte 989

Münster erwähnt.

o

Tochter 

Hille

Schwachmeier

* 1497 in Bermbeck Nr. 8

?

 

um 1521

Erbwöhner Hermann

Schwachmeier geb. Kruse

* 1499

1563

 

o

Gerke

Schwachmeier

Erbwöhner

* 1526 in Bermbeck Nr. 8

1601

 

um 1548

N.N.

 

 

 

Erwähnt in den Listen des

FA. Herford

o

Anthen

Schwachmeier

Erbwöhner

*1551 in Bermbeck 8

1621

 

um 1573

N.N.

 

o

Johann

Schwachmeier

Erbwöhner

* 1576 in Bermbeck 8

  ?

 

um 1599

N.N.

 

Ab hier wurden die Schwachmeiers teilweise auch Schnatmeier von Bermbeck genannt

o

Berend

Schwachmeier

Erbwöhner

*1602 in Bermbeck Nr.8

1659

 

um 1626

 

N.N.

o

Hermann

Schwachmeier

Erbwöhner

*1631 in Bermbeck Nr. 8

1677

 

um 1651

2.Ehe um 1666

Margarethe

*1629

1665

2.Ehe mit Elsebe

1643 bis 04.11.1714

(die Witwe Schnatmeier)

o

Hartwich

Schwachmeier

Erbwöhner

* 1652 in BermbeckNr.8

07.06.1716

 

um 1673

2. Ehe um 1686

Anne Margarethe

*1642

07.10.1685

2.Ehe mit

Anne Marie Tubbing

1665 bis 20.03.1742

Tod: Bermbeck Nr.8

o

Tochter

Anne Elisabeth

Schwachmeier

 

* 15.05.1678 in Bermbeck Nr.8

21.09.1704

in

Herford

Münsterkirche. 1704/22

 

Johann Adam

Schwachmeier geb. Brackmann

Erbwöhner

* 1674

20.03.1744

Da Tochter und Schwiegersohn die Besitzung übernahmen, zog der Sohn Jost Henrich als Heuerling in den Kotten Bermbeck Nr.11

 

(siehe Linie Bredenkötter) 

o

Johann Dietrich

Schwachmeier

Erbwöhner

* 19.01.1710 in Bermbeck Nr.8

06.05.1786

20.11.1729

in

Herford

Münsterkirche. 1729/47

Catharina Margarethe

geb. Kruse

* 08.06.1710

14.09.1774

 

o

Carl Friedrich

Schnatmeier (Schwachmeier)

Erbwöhner

* 29.11.1750 in Bermbeck Nr.8

Taufe in Kirchlengern

14.04.1816

um 1768

 

 

Margarethe Dorothea Wellensiek

 

vor dem 14.04.1816

 

Wurde am 01.01.1815 als Besitzer von Bermbeck Nr.8 vermerkt.

o

Heinrich Jürgen

Schnatmeier

Erbwöhner

* 1783 in Bermbeck Nr.8

29.03.1846

08.01.1803

in

Bünde

 

Catharina Wilhelmine

Holtkamp

 

* 1783

01.04.1855

Die Hofstätte Bermbeck Nr.8 wurde am 18.01.1828 versteigert. (eingetragen am 19.10.1822)

Am 22.11.1851 kam die Hofstätte Bermbeck Nr.8 mit großen Teilen vom Reesberg nach Südlengern

Jetzt Südlengern Nr.8a

o

Käufer von Südlengern Nr.8a

Carl Friedrich 

Schnatmeier geb. Holtkamp

Erbwöhner

* 13.12.1794

um 1821

Christine Wilhelmine

Gante

* 1796

24.12.1835

 

o

Jürgen Henrich

Holtkamp

Colon

* 09.12.1830 in Südlengern Nr.8a

21.11.1856

in

Bünde

Anne Marie Ilsabein

Trampe

* 24.06.1837

04.01.1886

 

 

Anmerkung:

Um 1906/1907 erwarb das Ehepaar Colon Hermann Stühmeier (09.01.1876 bis 16.10.1936) und seine Ehefrau Johanne Caroline Wilhelmine Ottensmeier (12.11.1880 bis 22.05.1959) - (Hochzeit 07.06.1906) die Hofstätte „Schnathof" in Südlengern Nr. 8a. Ihre Nachfolger verkauften um 1960 den „Schnathof" an den Kreis Herford. Heute befindet sich dort die Reesberg - Mülldeponie.

Die Stühmeiers kauften sich dann in Hücker Aschen ein.

Bilderauswahl Bredenkötter

          

Bild 1                                                   Bild 2                                                            Bild 3

Bild 1: Oma Marie Bredenkötter mit Enkelin Gunda Rullkötter, Tochter Friederike Rullkötter und Tochter Eliese Bredenkötter. Bild 2: Heinrich Bredenkötter mit Ehefrau Käthe. Bild 3: Luise Schröder mit ihren Kindern Walter, Hildegunde und Egon. 

Bild 4

Bild 4: Große Familienfeier im Hause Bredenkötter, Südlengern Nr. 106 anlässlich des Besuches der Steffener`s aus Posen im Jahre 1935.

Hintere Reihe: Luise Schröder ,? Schröder, Käthe Bredenkötter, August Bredenkötter, Heinrich Bredenkötter, Karl Bredenkötter, Friedrich Trinemeier. Arnold Tönsing, August Wehmeier, Johanne Wehmeier, Anna Tönsing, Margarethe Trinemeier, Friederike Rullkötter, Anna Budde, Eliese Bredenkötter, Ewald Bredenkötter, Heinrich Trinemeier, Friederike Gestring,

Zweite Reihe: Anna Trinemeier, Marie Bredenkötter, Kaspar Bredenkötter, Wilhelm Kleimann, Eliese Steffener, Hermann Steffener, Luise Kröger und Hermann Kröger.

Vordere Reihe: Bernhard Bredenkötter, Ewald Rullkötter, Gunda Rullkötter, Gerhard Rullkötter, Inge Trinemeier, Sigrid Trinemeier, Heinz Günter Trinemeier.  

         

                                         Bild 5                                                         Bild 6                                                   Bild 7

Bild 5: Gustav Bredenkötter und Anni Schmidt 1941. Bild 6: Johanne und August Bredenkötter mit ihren Kindern Gisela und Hanna. Bild 7: Karl Bredenkötter als Soldat.

              

                        Bild 8                                                                  Bild 9                                                    Bild 10 

Bild 8: Wilhelm und Helene Bredenkötter. Bild 9: Hochzeit Fritz und Emma Bredenkötter. Bild 10: Hochzeit  Ewald und Marie Bredenkötter.

 

Bild 11

Bild 11: Hochzeitsfeier Friedrich und Friederike Rullkötter am 01. 10. 1926.

       

                                Bild 12                                                                                        Bild 13

Bild 12: Hochzeit Anna und Hermann Rullkötter. Die Brautführer waren Frieda Schürmeier, Fritz Rullkötter, Friederike Bredenkötter und Karl Rullkötter. Später haben Frieda und Karl und Friederike und Fritz ebenfalls geheiratet.

Bild13: Hochzeit Auguste und Hermann Sewing. Brautführer waren Helene Ostermeyer und Wilhelm Bredenkötter und Gustav Bredenkötter mit Partnerin.

      

                                Bild 14                                                                                Bild 15

Bild 14: Die" Bredenkötter - Schwestern": (vorn) Anna Rullkötter, Johanne Ellersiek und Luise Schröder. (hinten Friederike Rullkötter und Auguste Sewing.

Bild 15: Goldene Hochzeit von Johanne und Karl Ellersiek. Dahinter die damals noch lebenden Geschwister Friederike Rullkötter, August Bredenkötter, Gustav Bredenkötter, ? Ellersiek und Friedrich Bredenkötter.

     

                 

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© 2016 Christel Struckmeier, geb. Bredenkötter