Auf historischen Boden

Hügelgräber Tonnenheide

Tonnenheide/Rahden

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Aus der Familienbibel

geht hervor, dass Marie

Dorothee Wietelmann

auf Nr. 139 wohnte.

Sie ist damit als Tochter

von Friedrich Wietelmann

*01.11.1810 nachgewiesen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Das heutige

Ortseingangsschild.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schwiegervater Heinrich J. F.  Kuhlmann war keine Hilfe

in Scherlin.

 

 Letzte Ruhestätte von Sophie

Wietelmann in Scherlin/Posen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Die beiden treuen und
hilfsbereiten polnischen
Hausangestellten.
 

 

 

 Der letzte Wilhelm Wietelmann

auf dem Hof in Oppenwehe

2006

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Friedrich Kuhlmann,

geb. Wietelmann als

 5-jähriger Junge.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Marie Nackenhorst, geb.

Wietelmann 1950

Kontakte zum Elternhaus

und zu den Geschwistern

Wietelmann (pdf)

 

 

Omas Tränen zählte keiner

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(Caroline Wietelmann 02.02.1886 - 27.02.1972 - ca. 25  Jahre alt)

 

Mit dieser Biographie über meine Großmutter Caroline Wilhelmine Friederike Wietelmann, die als letztes von 12 lebenden Kindern geboren wurde, möchte ich ihr Schicksal und ihren Lebensweg würdigend den nachwachsenden Generationen als Vermächtnis erhalten. Ich habe lange überlegt, ob nicht der Titel mit "Der Tod war ihr Begleiter" besser gewählt worden wäre. Denn als in ihr erstmalig neues Leben wuchs, war er bereits in einer entscheidenden Lebensphase an ihrer Seite. Da mir dieser Titel zu dramatisch und nur für einen Roman geeignet erschien, habe ich die Tränen gewählt, die sicherlich bei Oma reichlich geflossen sind. Dass sie trotz aller Schicksalsschläge ihr Leben unter den damaligen Verhältnissen so gemeistert hat und nicht an ihnen zerbrochen ist, dem verdanken ihre Abkömmlinge ihr eigenes Leben. Mit Hochachtung stelle ich dieses als Nachkömmling und Verfasser ihrer Biographie fest.

 

Der Leser und Betrachter dieser Biographie, die aus amtlichen Quellen, mündlichen Überlieferungen und Rückschlüssen aus den damalige Gegebenheiten besteht, muss die wissenschaftlichen Maßstäbe auf die eines Laienforschers reduzieren. Ich habe mich bemüht, mit einer gewissenhaften Neutralität Handlungen und Personen zu betrachten und dabei unterstellt, dass die mir übermittelten mündlichen Überlieferungen wertneutral waren.

 

Als Gliederung ist eine kurze Vorfahrensdarstellung, ihr Leben und das ihrer Abkömmlinge gewählt worden. Um unnötige Wiederholungen zu vermeiden, verweise ich auch auf die Hofgeschichte Wietelmann.

 

Vorfahrensdarstellung

Aus den Berufsbezeichnungen (Heuerling) und Wohnverhältnissen ("bei Nr.") wissen wir, dass unsere Vorfahren ihren Lebensunterhalt in großer Abhängigkeit von den damaligen Besitzenden (Fürsten, Grafen, Klöstern und Bauern) aus Tätigkeiten in der Landwirtschaft erzielten. Ihre erforschte Wohngegend Ströhen, Oppenwehe, Wehdem und Rahden, der so genannte Osnabrücker/Mindener Raum, war eine wenig fruchtbare Moor- und Heidelandschaft.

In diesem von Rückständigkeit und Armut geprägten und schon frühgeschichtlich besiedelten Landstrich, wo oft schlechte Ernten zu Hungersnöten und Elend führten, plagten zusätzlich Steuern und Abgaben die Landbevölkerung. Wer es konnte der besserte sein dringend benötigtes Einkommen für sich und seine Familie als Hollandgänger auf. Von unseren Vorfahren wissen wir aus mündlichen Überlieferungen, dass sie zwischen Saat und Ernte im Frühjahr und nach der Ernte im Herbst, zu Fuß als Wanderarbeiter/Tagelöhner nach Holland gingen um dort als Grasmäher oder Torfstecher zu arbeiten.

So auch unser erforschter Vorfahre, der Heuerling Christoph Heinrich Wietelmann (? - 27.05.1828), der in Pr. Ströhen bei Nr. 35 (bei seinen Eltern?) wohnte. Er hat sich als Hollandgänger seine Ehefrau Adrianje Verspor (? - 22.01.1824) aus Holland mitgebracht, mit der er ebenfalls in Pr. Ströhen (sie verstarb 4 Jahre vor ihm)  bei Nr. 35 wohnte. Es wird vermutet, dass er durch die Mitgift seiner Ehefrau und die Arbeit in Holland über Mittel verfügte, die ihn entweder eine gelockerte Abhängigkeit (Wohnungsmiete musste durch Arbeitsleistung erbracht werden) zu seinem Bauern einbrachte, oder den Kauf der Besitzung Nr. 35 und Nr. 37 (späterer Wohnsitz seines Sohnes) ermöglichte.

Anmerkung:

Heuerlingshäuser und Land konnten oft vom Besitzer gekauft werden, wenn dieser seine Hofstätte durch Trunksucht, Spielleidenschaft, Nichtleistung von Abgaben verschuldet hatte. Aber auch die Napoleonische Besatzer hatten mit ihren Verordnungen und der Demokratielosung "Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit" den Fürsten, Kirchen/Klöstern und Bauern mit teilweise sehr konsequenten Mitteln ihre Vorstellungen vom Leben der Bevölkerung beigebracht. Danach war die Leibeigenschaft aufgehoben und die Heuerlinge, Knechte und Mägde konnten in Selbstbestimmung über sich in allen Lebensfragen selber entscheiden und Heuerlingsanwesen und Land kaufen.

Sein in Pr. Ströhen geborener Sohn Friedrich Wilhelm Lamprecht Wietelmann (*01.11.1810 - nach Oktober 1881?) hatte die Berufsbezeichnung "Neubauer" und wohnte mit seiner aus Hann. Ströhen stammenden Ehefrau Sophie Dorothea Schwarze (04.11.1813 - 07.10.1881), die er am 10.04.1835 in Rahden geheiratet hatte, erst in Pr. Ströhen bei Nr. 37, bevor er mit ihr im Oppenweher Hochmoor das Grundstück Nr. 139 erwarb (s. Hofgeschichte Wietelmann) und dort in einer Moorkate lebte. Es wird angenommen, dass er dort mit Schafzucht, Moorstechen und bescheidenen Ackerbau seine Familie ernährte. Urkundlich nachgewiesen werden können die Kinder Christian Heinrich Wietelmann (21.12.1835 - 23.12.1890), Marie Dorothee Wietelmann (*um 1836/40 - ?) und mein Urgroßvater Konrad Friedrich Wilhelm Wietelmann (29.04.1838 - 26.03.1902). Er heiratete meine aus Wehdem stammende Urgroßmutter Sopfie Wilhelmine Behring (17.04.1841 - 16.04.1913) etwa 45 Tage vor ihrer Niederkunft, am 18.09.1863 in Wehdem. Mit ihr konnte erstmalig von einer Vorfahrin ein Foto erstellt werden und konkreter auf den weiteren Sippenverlauf und die Familiengeschichte eingegangen werden. 

Auf ihre 12 lebend geborenen Kinder (s. auch Hofgeschichte Wietelmann) wird in dieser Biographie nur dann eingegangen, wenn sie wesendlichen Einfluss auf den weiteren Lebenslauf meiner Großmutter Caroline hatten.

 

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Wie in der damaligen Zeit üblich, so musste sich auch meine Großmutter

Caroline Wilhelmine Friederike Wietelmann

nach ihrer Schulentlassung als Haustochter/Magd in die "Ausbildung" eines Haushaltes begeben. In den ländlichen Gegenden kam dafür nur der Haushalt eines Bauern in Frage, in dem sie auf ihre spätere Aufgabe als Ehefrau, Mutter und  Hilfe in der Landwirtschaft vorbereitet wurde. Ihr Weg führte sie in den 6 Km entfernten Nachbarort Brockum/Niedersachsen.  Als sie dort zur jungen hübschen Frau gereift war, interessierten sich auch die jungen Männer des Dorfes für sie. Überglücklich muss sie wohl gewesen sein, als sich ihr Freund Fritz  Weber,  Sohn des wohlhabenden Halbmeiers Friedrich Weber aus Brockum Nr. 39, ein Leben ohne sie nicht mehr vorstellen wollte. Er erzählte seinem Vater von seiner Liebe zur seiner Freundin Caroline, die er auch heiraten wollte. Maßlos enttäuscht war er von seinem Vater, als dieser eine Heirat mit Caroline ablehnte, weil sie als zwölftes Kind zwar aus einer ihm standesgemäßen Bauernfamilie stammte, jedoch keine ausreichende Mitgift erwarten konnte. Selbst als Caroline von ihrem Fritz im Alter von 20 Jahren schwanger wurde, ließ er sich nicht erweichen und drohte seinem Sohn mit Enterbung. Völlig verzweifelt über die unnachgiebige Haltung seines Vaters nahm er dessen Jagdgewehr, steckte den Gewehrlauf in den Mund und erschoss sich.

 

Anmerkung:  

In seinem Testament vom 16. 11.1917, Nr. 265 des Notariatsregisters 1917 (eröffnet am 25.11.1921, IV.62/17, Amtsgericht Diepholz) hat Friedrich Weber durch den aufgenommenen § 5 versucht, seinen Seelenfrieden zu finden, indem er vor dem Königlichen Notar, Justizrat Georg Winkelmann zu Diepholz, unter anderem folgendes erklärte: "Mein verstorbener Sohn Fritz soll ein uneheliches Kind hinterlassen haben, dessen Namen ich aber nicht anzugeben vermag. Die Mutter des Kindes soll eine verehelichte Kuhlmann in der Provinz Posen sein. Wenn meinem Erben nachgewiesen wird, dass dies Kind von meinem Sohne Fritz abstammt, dann soll das Kind aus meinem Nachlasse 800 Mark erhalten". Der Notar hat später Friedrich Kuhlmann, unehelich geborener Wietelmann, der zwischenzeitig den Namen Kuhlmann angenommen hatte, in Bielefeld ausfindig gemacht und die 800 Mark ausgehändigt.

    

      

(Testament des Halbmeiers Friedrich Weber )

 

Für die junge schwangere Caroline brach nach diesem Schicksalsschlag eine Welt zusammen, und die anstehenden Probleme waren für sie alleine nicht lösbar. In dieser Situation war das intakte Elternhaus ihre große Stütze. Mutter Sopfie und Vater Konrad Wietelmann holten ihre "Kleine" (so wurde sie als Letztgeborene von ihrer Mutter selbst im Alter noch liebevoll genannt) sofort auf ihren Hof nach Oppenwehe zurück und boten ihr hier die Ruhe und Geborgenheit, die sie für eine Entbindung benötigte. Hier gebar sie am 04.01.1908 ihren Sohn Friedrich Wietelmann.

 

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 Heinrich Kuhlmann wurde

1904 von Munster/Hann.

aus nach Afrika geschickt.

Abschiedsbecher von 1907 aus Afrika.

  

Mein Großvater Heinrich Kuhlmann (17.10.1881 - 27.08.1914) aus Brockum konnte als ältester Sohn in der Erbfolge den elterlichen Hof nicht übernehmen. Er wollte aber auch unter seinem Bruder kein Knecht sein. Er hatte zwar Interesse an Caroline Wietelmann gezeigt, als diese in Brockum als Haustochter/Magd tätig war, aber ein Werben um ihre Zuneigung gegen den wohlhabenden und erbberechtigten Halbmeiersohn Weber war für ihn von vornherein aussichtslos gewesen.

 

Als Kaiser Wilhelm II Verstärkungen für seine Schutztruppe in Deutsch-Südwest Afrika benötigte, sah Heinrich Kuhlmann darin eine Zukunftsperspektive und meldete sich freiwillig als Soldat. Unter von Lettow-Vorbeck diente er von 1904 bis zur Aufhebung des Kriegszustandes am 31.03.1907 in Afrika und kehrte danach wieder nach Brockum zurück. Hier erlebte er das tragische Ende der Liebesbeziehung zwischen Friedrich Weber und Caroline Wietelmann. Er nahm behutsam werbend zu ihr Kontakt auf und besuchte sie immer wieder auf den elterlichen Hof Wietelmann in Oppenwehe. Er erzählte ihr dabei, dass er als ehemaliger Soldat der Schutztruppe ein staatliches Angebot der bevorzugten Ansiedlung in Posen hätte, dass er wegen der heimischen Perspektivlosigkeit annehmen wolle, wenn er hierfür die richtige Frau finden würde.

 

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Caroline Wietelmanns Zukunft hellte sich wieder auf, als er ihr eröffnete, dass er sie heiraten wolle, wenn sie mit ihm nach Posen aussiedeln würde. Ihre Zustimmung zum Heiratsantrag und zur Aussiedlung ließ nicht lange auf sich warten, und man kam überein, dass sie erst ihr Kind noch im Elternhaus bekommen sollte. Dann sollte die Hochzeit gefeiert werden und danach der Treck nach Posen aufbrechen. Zwischenzeitig nahm mein Großvater das Aussiedlungsangebot an und begann mit allen Vorbereitungen für die Heirat und die Aussiedlung. Nachdem Friedrich Wietelmann am 04.01.1908 unehelich geboren wurde, fand die Hochzeit am 20.03.1908 in Brockum statt.

 

Was welcher Elternteil der jungen Eheleute Kuhlmann an Mitgift/Aussteuer mit auf die Reise gab, ist leider nicht überliefert. Los ging es jedenfalls mit einem langen schweren Planwagen, der von zwei Pferden gezogen wurde und an dessen Ende zwei Kühe gebunden waren. Auf dem Wagen waren Haushaltsgegenstände, Nahrungsmittel, Haferfuttervorräte, Bettwäsche, Säugling Friedrich und ein glückliches Ehepaar Kuhlmann. Die Reise auf der vorgeschriebenen Reiseroute nach Posen in die kaum besiedelte Gegend von Scherlin im Kreise Wongrowitz (heute: Czerlin, Polen, ca. 250 km von Frankfurt/Oder entfernt) dauerte 6 Wochen (wegen der Tierfütterung auf den dafür staatlich vorgesehenen Höfen und Wiesen und den Erholungsstopps für Menschen und Tiere). Ob ein Teil der Reiseroute mit der Reichsbahn zurückgelegt wurde, konnte nicht überliefert werden.

 

Planwagen der damaligen Zeit.

 

In Scherlin angekommen wurde ihnen dort mitten in der unbewohnten Landschaft eine unbewirtschaftete Feldfläche zugewiesen. Die Größe der Feldfläche bemaß sich nach ihren Wünschen und ihren zu erwartenden Bewirtschaftungsmöglichkeiten. Sie lebten die erste Zeit auf ihrem Planwagen und bauten schnell eine Scheune aus Holz, das ihnen die staatlichen Stellen anlieferten, damit sie und ihr Vieh Schutz vor der Witterung hatten. Danach begann sofort das Urbarmachen der Feld- und Wiesenflächen sowie die Sommerfeldbestellung. 1909 wurde dann ein Wohn- und Wirtschaftsgebäude im heimatlichen "Westfälischen Stil" erbaut. Hierzu hatte man sich eigens Bauhandwerker aus der "Alten Heimat", der Gegend von Brockum, kommen lassen.

 

 

Anno 1910: Taufbild auf dem  Hof Kuhlmann in Scherlin.

(v.l. Heinrich, Oma Sophie Wietelmann, Caroline mit Täufling Sophie, Vater Heinrich mit Stiefsohn Friedrich)

 

Den Eheleuten Kuhlmann war in der neuen Heimat ein guter Start gelungen, und auch der  weitere Familiennachwuchs (nach Friedrich Kuhlmann, geb. Wietelmann *04.01.1908) mit

 

Heinrich (15.01.1909), Sophie (02.03.1910), Wilhelm (19.07.1912) und  Gustav (06.02.1915)

 

war eine solide Basis für eine junge Aussiedlerfamilie. Bis 1914 konnten aus der polnischen Bevölkerung bereits zwei Mägde und zwei Knechte auf dem Hof beschäftigt werden. In der ganzen Siedlungszeit war es eine große und gerne gesehene Hilfe, wenn Mutter Sophie Wilhelmine Wietelmann aus Oppenwehe immer wieder für mehre Monate nach Scherlin kam und den Haushalt, die Kinder und das Personal beaufsichtigte. Auch den trunksüchtigen Schwiegervater ihrer Tochter, Heinrich J. F. Kuhlmann aus Brockum, hat sie während seiner Besuche in Scherlin oft zurechtgewiesen, wenn sein Trinken überhand nahm und er keine Hilfe mehr war. Ihre Tochter Caroline liebte die Feldarbeit und hat in den ganzen Jahren Berge von Feldsteinen ausgesucht, die bei der Feldbestellung immer wieder für Schäden an den Ackergeräten sorgten.

 

Über das Glück und die Zukunft der jungen Aussiedlerfamilie Heinrich und Caroline Kuhlmann zog langsam aber stetig Unheil auf. Oma Sopfie Wilhelmine  Wietelmann war seit der Geburt von Sohn Wilhelm (19.07.1912) schon wieder für längere Zeit auf Besuch, als sie Anfang April 1913 an einer Lugenentzündung erkrankte und am 16.04.1913 in Scherlin verstarb. Da der Transport und die Beisetzung ihres Leichnams in ihrer Heimatgemeinde Oppenwehe zu aufwendig und umständlich gewesen wäre, kam man mit dem Schwager bzw. Bruder Wilhelm Wietelmann (Hoferbe in Oppenwehe) überein, die Beisetzung in Scherlin (der damalige deutsche Friedhof ist heute ein kleines verwildertes  Wäldchen) vorzunehmen. Als Heinrich Kuhlmann 1914 seinen Stellungsbefehl für den 1. Weltkrieg erhielt, ahnte er wohl, dass schwere Zeiten mit viel Leid und Entbehrungen über seine Familie kommen würden. Deshalb wollte er mit seiner  Namensübertragung auf Friedrich Wietelmann (am 6. März 1914) erreichen, dass alle Kinder den gleichen Nachnahmen Kuhlmann führten, um zukünftige Irriationen bei der Einschulung und den weiteren Lebensweg von Friedrich Kuhlmann, geb. Wietelmann, zu verhindern.        

 

 

Das letzte gemeinsame Familienfoto anlässlich der Taufe von Tochter Sophie.

(v.l.) Mutter Caroline, Täufling Sophie, Vater Heinrich, Friedrich (Fritz), Oma Sophie Wietelmann und Heinrich (Heini) Die Söhne Wilhelm (* 19.07.1912) und Gustav (*06.02.1915) sind ebenfalls in Scherlin geboren.

 

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Caroline Kuhlmann konnte den Hof jetzt nur noch mit dem polnischen Personal stark eingeschränkt bewirtschaften, da ihr Ehemann Heinrich seit dem Sommer 1914 in Rußland an der Front war.  Als ihr Ehemann am 27.08.1914 auf dem Schlachtfeld an der Weichsel fiel und das männliche polnische Personal ihr den Gehorsam und die volle Arbeitsleistung verweigerten, brach für sie eine schwere Zeit an.  Zur gleichen Zeit sprach es sich unter den deutschen Aussiedlern herum, dass es für sie immer schwieriger in Posen würde und die ersten Aussiedler schon wieder die Rückreise angetreten hätten. Meine Großmutter Caroline, die mit ihrem Sohn Gustav schwanger war, wollte ihren Sohn unbedingt in Scherlin zur Welt bringen und danach entscheiden, wie sie als junge Kriegerwitwe mit fünf Kleinkindern in Posen weiterleben konnte. Am 06.02.1915 wurde dann ihr Sohn Gustav geboren.

Im Sommer 1915 wurden ihr alle weiteren Entscheidungen durch die polnischen Behörden abgenommen. Sie setzten einen polnischen Verwalter ein, boten ihr die Weiterarbeit als Angestellte ohne Rechte an ihren Besitz an und schlossen ihre Kinder von der Erbfolge aus. Caroline wollte unter diesen Bedingungen nicht weiter in Posen leben.

Wieder war das Elternhaus in Oppenwehe der Halt und die Zufluchtstätte, die sich in dieser Notsituation (ähnlich wie bei der Geburt ihres unehelichen Sohnes Friedrich) anbot. Ihr Bruder Wilhelm und ihre Schwägerin Karoline Wietelmann, geb. Wegehöft, unterhielten zu allen Geschwistern ein liebevolles inniges Verhältnis und halfen immer, wenn Hilfe gebraucht wurde. Ihr Bruder, mit dem sie am 16.04.1913 die Beisetzung der Mutter (Sopfie , geb. Behring) einvernehmlich in Scherlin /Posen geregelt hatte, bot ihr an, doch erst einmal mit ihren Kindern wieder "nach Hause" zu kommen. Schnell erkannte meine Großmutter Caroline, dass sie auf Dauer keine Zukunft in der Oppenweher Landwirtschaft suchen wollte. Sie hatte von den guten Beschäftigungsmöglichkeiten in der Bielefelder Wäscheindustrie gehört und besprach mit ihrem Bruder die weitere Vorgehensweise. Schweren Herzens entschloss sie sich, ihre Kinder Heinrich (nach Henke in Ströhen), Sophie (nach Schwester Marie in Hann. Ströhen), Wilhelm (nach Rahden) und Fritz (nach Sielhorst) in Pflege zu geben, wo sie als Kinder in der Landwirtschaft ihrer Pflegeeltern mitarbeiten mussten. Ihren Sohn Gustav behielt sie als Kleinkind bei sich, bezog mit ihm in der Bauernschaft Bielefeld-Schildische eine Einzimmerwohnung und nahm in der Weberei Stahl ein Beschäftigungsverhältnis als Weberin auf. Gerade hatte sie mit Hilfe ihres Bruder diese Weichenstellung für ihre weitere Zukunft vollzogen, da verstarb er am 09.08.1916 an einer Lungenentzündung.    

Einmal im Monat besuchte Caroline ihre Kinder am Wochenende und brachte den Pflegeeltern oft ein Pfund Kaffeebohnen und ein Päckchen Kandiszucker mit. Besonders pflegte sie ihre verwandtschaftlichen Beziehungen zu ihrem Bruder Friedrich in Bremen, ihrer Schwester Sophie Ahlering (pdf) in Wagenfeld, ihrer Schwester Marie Nackenhorst (pdf) in Hann. Ströhen und zum Elternhaus Wietelmann (s. Hofgeschichte Wietelmann) in Oppenwehe. Denn auch ihre verwitwete Schwägerin Karoline, geb. Wegehöft, legte Wert auf eine intakte Sippenverbindung mit vielen Treffen und Festen, was mündliche Überlieferungen und auch der letzte Wietelmann auf dem Hof (Wilhelm *1927) bestätigt haben.

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Am 14.10.1922 heiratete meine Großmutter Caroline den Tischler Friedrich Wilhelm Gießelmann in Schildische/Bielefeld.

Ehepaar Caroline und Friedrich Gießelmann mit ihrer Tochter Margrete im Juni 1941

Er war Witwer und lebte in der Nachbarschaft zu Caroline (Henriettenstr. 10) in seinem Eigenheim an der Poststr. 15 in Schildische/Bielefeld. Auch er hatte vier Kinder, die teilweise schon erwachsen waren, nicht mehr alle im Elternhaus lebten und später auch ihren Erbschaftsanteil ausbezahlt bekamen. Caroline wollte 36-jährig nicht mehr Witwe bleiben und für ihre Kinder eine sichere Bleibe schaffen. Friedrich Wilhelm Gießelmann hatte 46-jährig auch noch nicht das Bedürfnis den Rest seines Lebens als Witwer zu verbringen. Er hatte Caroline angesprochen und ihr einen Heiratsantrag gemacht. Aus dieser Ehe gingen die Töchter Grete (11.04.1923 - 23.02.1924) und Margrete (* 1926) hervor.

Anmerkung:
Margrete, die als Erbin die Besitzung Poststr. 15 in Bielefeld ca. 1975 verkaufte, lebte in zweiter Ehe jahrelang mit ihrem Ehemann Christoph von Swol in Holland. 1989 zog sie wieder mit ihrem Ehemann nach Bielefeld, wo dieser noch während des Umzugs verstarb.
 

Margrete (r.) von Swol (* 1926) und Marie  Staats (* 13.05.1919 - 09.10.2013), geb. Nackenhorst (Tochter von Marie Wietelmann aus der zweiten Ehe mit Nackenhorst aus Hann. Ströhen), sind direkten Abkömmlinge aus der Linie "Geschwister Wietelmann (12 Kinder)" aus Oppenwehe. Beide Cousinen trafen sich erstmalig 2007 in Hann. Ströhen um  sich ihren Lebensweg und "Erinnerungen vom Hof ihrer Großeltern Wietelmann in Oppenwehe" zu erzählen. Erhard Struckmeier hatte dieses Treffen organisiert und war mit Margrete zu ihrer letzten noch lebenden Cousine Marie Staats zum Kaffeetrinken gefahren. An ihrer Trauerfeier und Beerdigung am 14.10.2013, auf dem Friedhof in 49419 Wagenfeld - Ströhen, nahm er als Ahnenforscher und Nachkomme aus der mütterlichen Linie Wietelmann teil.         

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Caroline holte ihre Kinder nach der Schulentlassung von den Pflegeeltern zurück (Caroline holte ihre Kinder nach der Schulentlassung von den Pflegeeltern zurück (Wilhelm am 24.12.1929, Gustav 1919/20) nach Bielefeld, um sie in das Berufsleben einzugliedern.

Sohn Fritz, geb. 04.01.1908 in Oppenwehe jetzt Stemwede, lernte in der Ziegelbrennerei Bethel den Beruf des Ziegelbrenners und arbeitete die letzten Berufsjahre noch in Brackwede bei der Firma Rheinstahl. Er heiratete am 11.08.1936 in Bielefeld (kirchlich in der Johannis Kirche Bielefeld Nr.23/1936 und standesamtlich Nr. 689/1936) Frieda Tatenhorst, geb. 30.10.1905 aus Bielefeld und wohnte mit ihr in der Senne. Auf dem Erbgrundstück seiner Ehefrau in Bielefeld (Ortsteil Hoberge-Uerentrup) baute er 1957/58 ein Eigenheim, welches seine Nichte Marita Steinsiek, geb. Kuhlmann und ihr Ehemann Jochen, von der Erbengemeinschaft kaufte und mit ihrer Familie bewohnt. Seine  Ehefrau Frieda starb am 02.03.1975 (Standesamt Bielefeld - Gadderbaum Nr. 120/1975) und ihr Ehemann Fritz folgte ihr nach 13 Jahren am 31.12.1988 (Standesamt Bielefeld - Mitte Nr. 9/1989). Sie haben ihre letzte Ruhe auf dem Friedhof in Kirchdornberg/Bielefeld gefunden. Die Ehe blieb kinderlos.

                         

                  Fritz Kuhlmann und Ehefrau Frieda (r) mit Schwester Sophie.         Ihre Grabstätte in Kirchdornberg.

Sohn Heinrich wurde Postbeamter in Bielefeld und heiratete am 03.10.1947 in Wehdem Grete Tielemann aus Tielge. Er verstarb am 06.07.1975 und seine Ehefrau am 25.06.2008 in Bielefeld. Beide haben ihre  letzte Ruhestätte auf dem Sennefriedhof Bielefeld/Brackwede gefunden. Ihre beiden Kinder Marita und Ulrich leben mit ihren Familien ebenfalls  in Bielefeld.                                         

 Hochzeitsbild Heinrich u. Grete Kuhlmann, geb. Tielemann 03.10.1947.

Tochter Sophie kam als Pflegekind zu ihrer Tante Marie Nackenhorst, geb. Wietelmann nach Hann. Ströhen. Hier wurde sie auch eingeschult und 1924 konfirmiert. Danach wohnte sie bei ihrer Mutter in Bielefeld und erlernte den Beruf einer Weißnäherin in der Bielefelder Wäscheindustrie. Auf einem Bäckerhandwerkerball in Bielefeld lernte sie den jungen Bäckermeister Karl Struckmeier aus Offelten/Pr. Oldendorf kennen und heiratete ihn am 18.04.1935 standesamtlich in Bielefeld. Die kirchliche Hochzeit fand in Pr. Oldendorf statt, wo sich das junge Ehepaar in einer angepachteten Bäckerei (Stapel) selbstständig machte (s. auch Sippe Struckmeier). Sophie starb am 22.01.1986 und ihr Ehemann Karl folgte ihr am 11.03.1990. Sie haben ihre letzte Ruhestätte auf dem Friedhof in Pr. Oldendorf gefunden, wo auch ihr ältester Sohn Karl-Heinz (Verkehrsunfalltod) beigesetzt ist. Ihre beiden Kinder Erhard und Friedel leben heute in Bünde bzw. Herford.

      

Hofgemälde Nackenhorst in Hann. Ströhen. Hier verlebte Sophie ihre Schulzeit und wurde in der ev. Kirche Ströhen 1924 konfirmiert.

           

Liebespaar Sophie Kuhlmann + Karl Struckmeier 1930. Ihre letzte Ruhestätte auf dem Friedhof Pr. Oldendorf.

Sohn Wilhelm (gelernter Maler) war ein erfolgreicher und bekannter Leichtathlet, den die politischen Verantwortlichen der Stadt Bielefeld als Aushängeschild und für Propagandazwecke lange vor dem Wehrdienst und Kriegseinsatz schützten. Erst Anfang 1941 bekam er seinen Stellungsbefehl zur Kaserne an der Detmolder Str. in Bielefeld. Sein Tagebuch, das später bei der Umbettung auf den Soldatenfriedhof Maleme/Kreta bei seinen sterblichen Überresten gefunden wurde, hellte die Erkenntnisse über sein weiteres Schicksal auf. Demnach war er ohne Kenntnis seiner Mutter im 6-wöchigen Schnellkursus in Köln als Fallschirmjäger ausgebildet worden. Er wurde danach am 20. Mai 1941 sofort als Fallschirmjäger zur ersten Einsatzwelle über Kreta abkommandiert und ist noch beim Absprung gefallen. Im Einsatzflugzeug schrieb er in sein Tagebuch: "Wir sitzen hier mit vielen Sportlern, unter ihnen auch der ehemalige Boxweltmeister Max Schmeling, und warten auf unseren ersten Kriegseinsatz. Unsere Flugzeuge haben sich verspätet, so dass wir nun bei Tageslicht springen und nicht wie vorgesehen in der Morgendämmerung. Dieses ist für uns alle sehr gefährlich, da der Feind uns vom Boden aus sehen kann". "Ich habe Angst", war sein letzter Eintrag in seinem Tagebuch. Dieser Einsatz hat innerhalb von 10 Tagen 3.352 deutschen Soldaten das Leben gekostet.

     

 Wilhelm Kuhlmann als junger Mann und seine Grabplatte auf Kreta

 

Der Soldatenfriedhof von Maleme auf Kreta, darüber die Eingangs- und Gedenktafel.

Sohn Gustav war gelernter Maschinenbauer und heiratete am 22.11.1943 Dora Gentz in Naugard/Pommern, wo er sie als Soldat kennengelernt hatte. Aus dieser später geschiedenen Ehe ging Tochter Heidemarie hervor. Am 22.02.1980 verstarb Gustav in Stuttgart, wo er nach seiner Scheidung mit einer Lebensgefährtin wohnte und wo er auch beerdigt wurde. Seine Kontakte zur Familie und Verwandtschaft rissen nie ab, und er nahm auch noch an Familienfeiern teil.

                                   

Gustav mit seiner Ex-Ehefrau Dora und Tochter Heidemarie bei deren Konfirmation 1957. Die letzte Ruhestätte von Dora in Kalletal, die nach ihrer Wiederverheiratung den Familiennamen Stahlberg führte.

       

Meine Großmutter Caroline wurde am 23.02.1963 zum zweiten Mal Witwe als ihr Ehemann Friedrich Gießelmann verstarb. Damit hat sie von Fritz Weber (Vater ihres ersten Kindes Friedrich), ihrem 1. Ehemann Heinrich Kuhlmann, ihrem Sohn Wilhelm Kuhlmann und ihrer Tochter Grete Gießelmann von drei Männern und zwei Kindern Abschied nehmen müssen. Diese Schicksalsschläge haben ihr sicherlich schwer zu schaffen gemacht, ebenso der Existenzaufbau und dessen Verlust in Scherlin/Posen. Mit viel Kraft hat sie in Bielefeld ein neues Zuhause für ihre Kinder geschaffen.

Caroline hat sicherlich ungezählte Tränen in ihrem Leben geweint. Ihr Lebenskreis schloss sich am 27.02.1972 als sie 86-jährig an Altersschwäche verstarb und auf dem Sennefriedhof in Bielefeld/Brackwede ihre letzte Ruhestätte fand.

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Nachfahren von Caroline Wietelmann, verh. Kuhlmann und Gießelmann

Kinder                                             Enkelkinder                                          Urenkelkinder

Friedrich Kuhlmann, geb. Wietelmann

* 04.01.1908 in Oppenwehe, StA. 2/1908

31.12.1988 in Bielefeld, StA. 9/1989

 

Heinrich Kuhlmann

* 15.01.1909 in Scherlin/Posen, StA. 4/1909

06.07.1975 in Bielefeld, StA. 1247

Marita * 1949

Ulrich * 1951

Simone *1968 + Anja *1970

Moritz 1984 – 1984 + Benjamin *1987

Sophie Struckmeier, geb. Kuhlmann

* 02.03.1910 in Scherlin/Posen, StA. 21/1910

22.01.1986 in Lübbecke, StA. 31/1986

Karl-Heinz 22.07.1936 – 28.02.1968

Erhard * 1942

 

Friedel 01.10.

 Axel *1965 + Beate *1968

 

Anke 1963 – 1964 + Stefan *1968 + Meik *1972

Nicht verheiratet und kinderlos.

Wilhelm Kuhlmann

* 19.07.1912 in Scherlin/Posen; StA.

20.05.1941 auf Kreta gefallen.

 

 

 

 

Gustav Kuhlmann

* 06.02.1915 in Scherlin/Posen, StA. 12/1915

22.02.1980 in Stuttgart, StA. 573/1980

 

Heidemarie * 1943

 

Carsten *1965 + Thomas *1969

Grete Gießelmann

* 11.04.1923 in Schildische, StA. 74/1923

23.02.1924 in Schildische, StA. 36/1924

   

Margrete von Swol, geb. Gießelmann

* 1926 in Bielefeld

 

Susanne Ucko *1960

 

Wegen Krankheit ledig und kinderlos.

 

Sippentreffen am 08.08.2005 bei Heidemarie Wilkening, geb. Kuhlmann.

(v.l. Erhard Struckmeier mit Ehefrau Christel, Margrete von Swol, Marita Steinsiek, geb. Kuhlmann, Grete Kuhlmann, geb. Tielemann (verstorben am 25.06.2008), Heidemarie Wilkening, geb. Kuhlmann, Jochen Steinsiek und kniend Dieter Wilkening.                                                        

© 2018 Erhard Struckmeier              

 

 

 

 

 

 

 

Originalgeburtsurkunde von

Caroline Wietelmann

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Großes Hünengrab

 

Kleines Hünengrab

Engelmannsbeeke

Fisbeck/Vechta

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Heiratsurkunde von Christian

Wilhelm Wietelmann, Sohn

von Marie Dorothee Wietelmann.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Friedrich Kuhlmann,

geb. Wietelmann als

5-jähriger Junge

 

 

 

 

 

 

 

 

 Heinrich Kuhlmann kam 1907

gesund aus Deutsch-Südwest

Afrika zurück.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Hof Kuhlmann in Scherlin ?,

 aufgenommen 2006 von

Marita Steinsiek, geb. Kuhlmann.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sophie Wilhelmine Wietelmann

war eine große Hilfe.

 

Geburtsurkunde Friedrich

mit Vermerk der

Namensübertragung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 2 x Neffe Wilhelm Wietelmann

28.11.1900 - 22.11.1979

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Friedrich Kuhlmann,

geb. Wietelmann 1985

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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